0Artikel
€ 0,00Betrag
» erweiterte Suche
» erweiterte Suche ausblenden
Artist auch in Rezensionen suchen
- alle Musikstile - POP - POP NEU (301) - POP A-Z (3409) JAZZ - JAZZ NEU (86) - JAZZ A-Z (1019) KLASSIK - KLASSIK NEU (73) - KLASSIK A-Z (510) AUDIOPHILES - AUDIOPHILES NEU (131) - AUDIOPHILES POP (675) - AUDIOPHILES JAZZ (687) - AUDIOPHILES KLASSIK (329) AUDIOPHILE CDs - NEUHEITEN (94) - POP (224) - JAZZ (194) - KLASSIK (149) EINZELSTÜCKE - KLASSIK (108) - JAZZ (3) - POP (45) ANTIQUARIAT - POP (85) - JAZZ (4) - KLASSIK (88) ZUBEHÖR (28)
- alle Formate - CD LP 12"/10" 7" Buch Zubehör
Exklusive Angebote, neuste Rezensionen und vieles mehr!
Hier eintragen:
Name
E-Mail
Telefonbestellung
« zurück zur Übersicht »
Label/AN: 4AD Records / CAD3X02
Format: LP 180g
Nachdem die Band sich mit dem 2008er Album "The Hungry Saw" nach fünfjähriger Untätigkeit selbst wieder gefunden hatte, hat sie nun auch wieder den Mut, neue Wege zu gehen. Das geht schon mal gut los, mit den Avantgarde-Jazz-Einflüssen im eröffnenden Titelsong. Da wird gleich klargestellt, daß der bekannte Soundkosmos hier deutlich erweitert wird. Die Beherrschung des Pop-Idioms hatten die Tindersticks schon früher in ihrer Diskographie bewiesen, mit "Harmony Around My Table" wird noch mal daran erinnert. "Peanuts" ist einer der wunderbarsten Songs auf der Platte: Im Duett mit Mary Margaret O'Hara zeigt Stuart Staples, daß ein Song zugleich albern und traurig sein kann; das folgende "She Rode Me Down" geht wieder in eine ganz andere Richtung: Eine Art "Ghost Riders In The Sky" mit Cello und Mariachibläsern, absolut großartig. "Black Smoke" ist früher Soul nach Art der Tindersticks, faszinierend und aufputschend. Am Ende des Albums, das die himmelhohe Qualität der beiden ersten Band-Werke hat, doch ganz anders klingt, stehen noch einmal zwei echte Song-Monumente (warum kommt Staples eigentlich in keiner Liste der besten Gegenwarts-Songwriter vor?!): ein Traum von einer Klavierballade titels "Factory Girl"; so zart sang Staples noch nie. Auch im anschließenden letzten Stück (kein Song – ein Instrumental!) spielt das Klavier eine Rolle (es heißt schließlich "Piano Music"). So simpel wie der Titel ist das Melodie-Thema, das im Verlauf dieser seltsamen Melange aus Minimal Music und spätromantischer Opulenz aber vom schwelgenden Orchester immer weiter zurückgedrängt wird, bis sich am Ende dann beide Seiten versöhnen. Tief beeindruckt bleibt man zurück und hört der Nadel in der Auslaufrille noch eine Weile zu… (2010)
» Mehr von Tindersticks