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Label/AN: Milestone / M9155
Format: LP
Auch in den 80ern hatte Sonny Rollins noch keine Lust, zum alten Eisen zu gehören und Nostalgie-Jazz wiederzukäuen: „Dancing In the Dark“ ist pop-informiert und gehört eindeutig in die Zeit – ohne jedoch oberflächlich zu sein, und da zeigt sich eben mal wieder Rollins’ Klasse. Denen, die diesen Sound eigentlich erfunden hatten, hatte er immer noch Einiges zu zeigen. Seine Band bestand hier ausschließlich aus Musikern, die seine Söhne hätten sein können (wie Art Blakey hielt Rollins es stets für wesentlich, mit jüngeren Leuten zu arbeiten, um nicht auf der Stelle zu treten); Posaunist Clifton Anderson ist in der Tat sein Neffe. Allesamt aber Leute, die für den Jazz in den 70ern und 80ern nicht unwesentlich waren: Neben Anderson spielten Keyboarder Mark Soskin (Flügel und Rhodes Piano), der bemerkenswerte Bassist Jerome Harris und, ‘youngster’ der Truppe, Drummer Marvin „Smitty“ Smith in Rollins’ Quintett. – Deutsche Originalpressung. (1987)
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