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Bill Berry

Shortcake

Label/AN:
Pure Audiophile / PA004

Format: 2LP 180g

48,50 €

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Rezension:

Ein beinahe vergessenes Juwel aus dem Concord Jazz-Katalog: Der Kornettist und Trompeter, der in den Bands von Maynard Ferguson und Thad Jones gelernt hatte, bevor er 1963 zu Duke Ellington kam, hat nur wenige Alben mit kleinen Besetzungen aufgenommen (seine Tätigkeit als Chef der 1971 von ihm gegründeten L.A. Big Band hält ihn in erster Linie davon ab!). „Shortcake“, das Ergebnis zweier Sessions mit unterschiedlichen Besetzungen (u.a. Lew Tabackin, Mundell Lowe, Dave Frishberg, Monty Budwig und Frankie Capp) ist somit eines der ganz wenigen Alben, in denen Berrys hervorragendes Kornettspiel im Rampenlicht steht. Auffällig ist der Einfluß des Duke: Man höre etwa „Betty“, wo Berry mit Marshal Royal (Altsax und Klarinette) und Tabackin (Tenorsax, hier Flöte!) einen zwar klein besetzten, aber eindeutig identifizierbaren Ellington-Bläsersatz kreiert… zwei der labeltypischen Bonustracks stammen denn auch passenderweise vom gleichfalls 1978 erschienenen Ellington-Tribute-Album „For Duke“; der dritte („Stella By Starlight“) ist (vermutlich) unveröffentlicht. Die Klangqualität ist auch wieder absolut phantastisch – das Label kann sich jetzt schon zu den besten im Vinylolymp rechnen! (1978/2004)

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