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Weitere Interpreten:Dallas Symphony Orchestra, Dirigent: Donald Johanos
Label/AN: Analogue Productions / Turnabout / APC34145S
Format: 2 LP 180g, 45 UPM
Die große Sternstunde eines Budget-Labels, und das in jeder Beziehung: Johanos' knochentrocken-präzise, doch alles andere als undramatische Lesart des Rachmaninoffschen Spätwerks ist schwer zu schlagen, und sein von Paul Kletzki übernommenes Dallas Symphony Orchestra brilliert in der ganzen Breite. Gleichzeitig gelang dem Team aus Aufnahmeleiter Thomas Mowrey und Toningenieur David B. Hancock nichts weniger als eine der besten und natürlichsten Orchesteraufnahmen aller Zeiten, und das zu einem Zeitpunkt (1967), als bei den meisten großen Labels die 'golden era' schon deutlich am Abflauen war. Die von Doug Sax gemasterte 1988er Wiederveröffentlichung auf Robert Marinos Athena-Label (das aufgrund zu kompromißloser Repertoirepolitik leider sehr kurzlebig war) machte diese Aufnahme vom Geheimtip zur Legende, inklusive Stammplatz in der Bestenliste des 'Absolute Sound'-Magazins. Der gebührt jetzt wohl (wiewohl Besitzer der Athena-LP das kaum werden glauben wollen) diesem 45er-Umschnitt. Und das ist keine Erbsenzählerei, sondern schon in den Anfangstakten hörbar, bevor das Dynamik-Feuerwerk überhaupt losgeht! Da sieht man's wieder: Es gibt immer einen noch größeren Fisch…! (1967/2009)
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