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Label/AN: Domino / WIGLP260
Format: LP 180g
"The best thing since Patti Smith" schwärmte Brian Eno; ein anderer Fan, Nick Cave, nahm die Sängerin, Songwriterin und exzellente Gitarristin gleich mit auf seine Grinderman-Tour. Unvermeidlich sind wohl Vergleiche zu Polly Jean Harvey, schon weil deren Drummer Rob Ellis das Calvi-Debüt produzierte. Solches Namedropping ist in diesem Falle legitim, zumal Anna Calvi den schwergewichtigen Vergleichen standhält. Und es bei diesen auch in erster Linie um Ausstrahlung und Wirkung geht, denn stilistisch macht die Londonerin sowieso ihr eigenes Ding. Das erinnert oft und gut an die Bad Seeds, enthält aber auch eine Menge anderer Elemente. Theatralik im positiven Sinne ist Calvi nicht fremd, sie kann jeder Zeit von gothischem Indie-Rock auf große Oper umschalten oder einfach beides gleichzeitig bringen. Wer so ein überwältigendes Album mal eben als Debüt hinlegt, von dem wird man noch einiges erwarten dürfen. Wir empfehlen dringend, den Anfang nicht zu verpassen…! (2011)
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