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Blakroc

Blakroc

Label/AN:
V2 Records / VVR725504

Format: LP 180g

19,00 €

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Rezension:

Für die Black Keys ist der Blues keine Nostalgie, sondern brandaktuell – das hat die bisherige Bandbiographie bewiesen. Außerdem ist er mit dem Soul so eng verwandt wie mit dem nächsten Kapitel afroamerikanischer Musik, dem Hip Hop – und damit ist dieses Album denn auch gar keine so große Überraschung mehr, sondern nur konsequent. Denn es sind die Black Keys, also Dan Auerbach und Patrick Carney, die sich hinter dem Moniker Blakroc verbergen. Und noch ein paar andere: Mos Def z.B., RZA, Raekwon, Ol' Dirty Bastard, Ludacris, Q-Tip oder NOE. Leute, die nicht unbedingt gleich auf der Matte stehen, wenn zwei weiße Bluesmusiker anrufen. Daß die gesammelte Hip Hop-Aristokratie hier mitarbeitet, zeigt das Ansehen, das die Black Keys in der schwarzen Musikszene genießen. Und ausgerechnet denen ist nun auch eines der großartigsten Hip Hop-Alben der letzten 10 Jahre gelungen! Ein Album, das mit dem Hochglanz, in dem sich das Genre in diesem Jahrzehnt präsentiert hat und für das der Name Puff Diddy (oder wie er sich gerade nennt) symptomatisch steht, so gar nichts zu tun hat; mit Gangsta-Attitüde ebensowenig. Der Garagenblues der Keys bringt dem Hip Hop den Straßenstaub zurück. "Blakroc" ist nicht einfach Old School, sondern geht noch viel weiter zurück. Und ist das verdammt noch mal coolste Teil, das einem auf absehbare Zeit in Sachen schwarzer Musik unterkommen wird. (2009)
 

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