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Camille Saint-Saëns

Carnaval des animaux

Weitere Werke:
Frieder Meschwitz: Tier-Gebete / Alan Ridout: Ferdinand / Litte Sad Sound

Weitere Interpreten:
Martha Argerich & Nelson Freire, Klavier / Gidon Kremer, Isabelle van Keulen, Violine / Tabea Zimmermann, Bratsche / Mischa Maisky, Cello / Georg Hörtnagel, Kontrabass, Irena Grafenauer, Flöte / Eduard Brunner, Klarinette u.a.

Label/AN:
Analogphonic / Philips / LP43109

Format: 2 LP 180g

50,00 €

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Rezension:

Erstaunlich eigentlich, daß es so wenige Aufnahmen des "Carnaval" in seiner Originalbesetzung gibt, denn konzipiert war das Werk ja tatsächlich für eine kammer- bzw. hausmusikalische Besetzung, als musikalischer Spaß – die Orchesterversion folgte viel später. Eine Hausparty mit solch illustren Gästen freilich dürfte der Komponist sich kaum dafür erträumt haben: Wenn man im Zusammenhang von klassischer Musik von einer All Star-Band sprechen kann – hier ist sie. Und man hört bei aller Brillanz, daß die Protagonisten eine Menge Spaß bei dieser Aufnahme hatten, allen voran die beiden Klavier-Legenden (die das besonders satirisch gemeinte Zwischenspiel "Pianistes" mit viel Selbstironie inszenieren)! Ergänzt wird diese Jahrhundertaufnahme von wenig bekannten zeitgenössischen Werken, die alle drei einen Sprecher erfordern. Die Adaption der Geschichte vom friedliebenden Stier Ferdinand des Briten Alan Ridout (1934-1996) für Sprecher (Elena Bashkirova) und Solovioline (Gidon Kremer) und dessen "Little Sad Sound" für Sprecher (Gidon Kremer) und Kontrabass (Alois Posch) sowie die hoch amüsanten Tier-Gebete (in deutscher Sprache!) für zwei Sprecher (Kremer und Bashkirova) und Klavier (Bashkirova) des 1936 geborenen Frieder Meschwitz. Vor allem an Gidon Kremer ist ein Schauspieler verlorengegangen. Manche Episoden des Meschwitz-Zyklus muß man hören, ums zu glauben… Kaum ein Wunder, daß die Preise für die raren Vinyl-Originalpressungen längst völlig durch die Decke gegangen sind… (1988/2018)

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