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Ludwig van Beethoven

Klaviersonaten Nr. 14 ("Mondschein") & 29 ("Hammerklavier")

Weitere Interpreten:
Murray Perahia, Klavier

Label/AN:
Deutsche Grammophon / 4799919

Format: LP 180g

24,00 €

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Rezension:

Allein der Ton! Man möchte jeder einzelnen Note nachhören (und in der Hammerklavier-Sonate gibt es eine Menge davon). Der 71jährige Starpianist präsentiert mit seiner zweiten Aufnahme für das DG-Label (nach Jahrzehnten bei Sony/Columbia) eine Beethoven-Interpretation für die Ewigkeit, für die man am besten alles, was man über diese beiden populären Sonaten zu wissen meint, erst einmal über Bord wirft und von vorne beginnt. Um einfach nur zu staunen, mit welcher Ruhe Perahia die gewaltige, bei ihrer Entstehung alles Bekannte weit hinter sich lassende Architektur der Sonate op. 106 nachzeichnet. Und dabei die immanente Schönheit dieses widersprüchlichen Bauwerks zutage fördert. Allein die Kontrapunktik in der abschließenden, fingerbrecherischen Fuge hat man selten, wenn überhaupt je in solcher Klarheit gehört. Eine noch größere Überraschung aber ist Perahias Aufnahme der bekanntesten aller Beethoven-Sonaten, der vielgespielten (und oft fehlgedeuteten) "Sonata quasi und fantasia". Hier fällt Perahias perfekte Tongebung vielleicht noch mehr ins Gewicht, und man fragt sich ernsthaft, welches der beiden Werke denn nun eigentlich das anspruchsvollere ist. Den technisch an sich unkomplizierten Kopfsatz hat man jedenfalls selten derart durchgestaltet gehört. Und im furiosen Finale hält man buchstäblich den Atem an. (2018)

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