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Al Cohn / The Jazz Workshop

Four Brass One Tenor

Label/AN:
Speakers Corner / RCA / LPM1161

Format: LP 180g, mono

28,00 €

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Rezension:

Spektakulär gut, insbesondere für eine LP, von der die wenigsten Jazzhörer je gehört haben dürften! In drei Sessions stellte sich der West Coast-Saxophonist eine vier Mann starken Trompeten-Phalanx gegenüber. Thad Jones (aus vertraglichen Gründen unter dem Namen Bart Valve!), Joe Newman und Nick Travis (der gelegentlich auch zur Ventilposaune greift) sind immer dabei, der vierte Stuhl wechselt zwischen Jow Wilder, Bernie Glow und Phil Sunkel. Dazu eine sagenhaft swingende Rhythm Section aus Dick Katz am Klavier, Gitarrist Freddie Green, Bassist Buddy Jones und Drummer Osie Johnson. Gleich, ob die vier Blechbläser in den Balladen für stimmungsvolles Ambiente sorgen, als strahlende Soundwand gewaltigen Rückenwind für Cohn erzeugen oder (in "Rosetta" und "Linger A While" wild hintereinander herjagen: Die Scheibe macht Spaß von der ersten bis zur letzten Note. Daß Cohn (als einer von Woody Hermans "Four Brothers") zu jener Pionier-Generation zählt, die an der Westküste den Übergang vom Swing zum Cool Jazz vollzogen, kann man hier auch noch einmal sehr schön hören. Speakers Corner sei dank für diese wunderbare Wiederentdeckung! (1955/2017)

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