0Artikel
€ 0,00Betrag
» erweiterte Suche
» erweiterte Suche ausblenden
Artist auch in Rezensionen suchen
- alle Musikstile - POP - POP NEU (405) - POP A-Z (3452) JAZZ - JAZZ NEU (102) - JAZZ A-Z (1031) KLASSIK - KLASSIK NEU (62) - KLASSIK A-Z (510) AUDIOPHILES - AUDIOPHILES NEU (133) - AUDIOPHILES POP (680) - AUDIOPHILES JAZZ (668) - AUDIOPHILES KLASSIK (332) AUDIOPHILE CDs - NEUHEITEN (56) - POP (221) - JAZZ (197) - KLASSIK (149) EINZELSTÜCKE - KLASSIK (102) - JAZZ (3) - POP (38) ANTIQUARIAT - POP (77) - JAZZ (7) - KLASSIK (98) ZUBEHÖR (28)
- alle Formate - CD LP 12"/10" 7" Buch Zubehör
Telefonbestellung
« zurück zur Übersicht »
Label/AN: Saddle Creek / LBJ158
Format: LP 180g + Download
Die letzten drei Jahre investierte Conor Oberst in andere Projekte (Mystic Valley Band, Monsters Of Folk), und wenn er nun wieder mit den Bright Eyes in Erscheinung tritt, dann unter anderen Vorzeichen als zuvor. Stilistisch ist "The People's Key" auf den ersten Blick kaum mit dem Frühwerk unter einen Hut zu bringen; die Reise seit "Lifted" war lang. Schon früh wurde Oberst mit Dylan verglichen. Da war er freilich nicht der Erste, doch wenn man sich seinen Werdegang, seine Entwicklung betrachtet, so gibt es wahrscheinlich nur wenige Songwriter, bei denen dieser Vergleich so gut greift: Die Dringlichkeit, die Botschaft als prägendes Merkmal der ersten Werke; der Wille zu neuen musikalischen Wegen in den späteren. Im Vergleich zu "Lifted" wirkt Oberst hier fast abgeklärt, auch die Arrangements wären damals undenkbar gewesen. Virtuos spielt Oberst mit Pop-Versatzstücken; symptomatisch mag die Single "Shell Games" dafür herhalten: Beinahe Glam Rock! Oberst zitiert hemmungslos Disco, ELO, bedient sich beim Mainstream – und bleibt doch er selbst, so wie man Dylans Handschrift eben auch auf den Werken der 70er und 80er, so unterschiedlich sie waren, jederzeit identifizieren konnte. Ob mit oder ohne Bright Eyes; wir dürfen von Conor Oberst noch viel erwarten. (2011)
» Mehr von Bright Eyes