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June Carter Cash

Press On

Label/AN:
Dualtone / 80302011302

Format: LP

20,00 €

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Rezension:

Es war das erste Soloalbum dieser wunderbaren Musikerin und Persönlichkeit, deren Tod im Mai 2003 ihrem fast drei Jahre jüngeren Ehemann Johnny den letzten Lebenswillen nahm (ihr zweites Album erschien bereits posthum). Erstaunlich für jemanden, dessen musikalische Karriere 1937 begann (da war die jüngste Tochter der legendären Mother Maybelle Carter acht Jahre alt). Und es ist ein so bescheidenes wie glückliches Album, eines, das in jeder Note Dankbarkeit für ein nicht immer einfaches, aber erfülltes Leben widerspiegelt. June begleitet sich durchweg an jenem Instrument, dessen Beherrschung ihr vor Jahrzehnten ihre Mutter beibrachte, der Autoharp, deren Zither-ähnlicher Klang diese Songs prägt. Alte Freunde wie Norman Blake, Marty Stuart, David Roe oder Rodney Crowell helfen gelegentlich an diversen Saiteninstrumenten aus, auch Johnny läßt sich mal hören ("Far Side Banks Of Jordan" gehört zu den schönsten musikalischen Momenten dieses langen gemeinsamen Lebens). Es sind überwiegend Songs aus dieser Karriere, die June hier auf wundervolle Art und Weise interpretiert: "Ring Of Fire" (das sie mitschrieb), "Losin' You", "Wings Of Angels", "I Used To Be Somebody", "Tall Lover Man". Aber auch solche ihrer ersten Band: "Diamonds In The Rough" und "Will The Circle Be Unbroken" aus der Feder ihres Onkels A.P. Carter rahmen das Album, welches nicht weniger berührend ist als die "American Recordings" ihres Gatten, programmatisch ein. – Absolut überfällige Vinylpremiere. (1999/2010)

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