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Label/AN: Rounder / 1166191121
Format: 2 LP 180g
Die Allman Brothers Band wurde naturgemäß immer als Gitarrenband wahrgenommen, weswegen Gregg Allman als einer der größten weißen Blues- und Soul-Vokalisten im Grunde unterschätzt ist (noch weniger wird seine Meisterschaft auf der Hammond B-3 gewürdigt). Seine Solo-Karriere blieb nach drei vielversprechenden LPs in den 70ern auch irgendwie stecken; was später kam, war nicht unbedingt auf Allmans Stärken zugeschnitten. Was T-Bone Burnett, der dieses erste Solo-Werk seit 1997 produzierte, natürlich nicht passiert. In "Low Country Blues" ist genau das drin, was drauf steht. Staubig und rauh, instrumentiert mit keiner Note zuviel. Und mittendrin ein Gregg Allman, der den Blues singt wie kein zweiter. Den Blues von Leuten wie Skip James, Bobby "Blue" Bland, Magic Sam, Sleepy John Estes oder Otis Rush, von denen er und Burnett mit Kennerhand einige große, doch teils wenig bekannte Songs für dieses Album auswählten. Der Mann hat sein Paket an Höhen und Tiefen bekanntlich gehabt, und wenn diese Songs bei ihm authentisch klingen, weiß man wohl, warum… – Die Vinylausgabe enthält zwei Songs mehr als die CD! (2011)
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