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LaVern Baker

Sings Bessie Smith

Label/AN:
Speakers Corner / Atlantic / SD1281

Format: LP 180g

28,00 €

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Rezension:

Ein heute wie damals erstaunliches Album zwischen den Stühlen: Atlantic-Produzent Nesuhi Ertegun brachte die Sängerin, die ob ihres brennenden R'n'B-Stils eigentlich zu den Pionier-Figuren der ersten Rock'n'Roll-Generation gezählt wird, auf ihrem dritten Album mit Jazzmusikern zusammen und legte ihr ein Programm mit Songs vor, die vor allem durch Versionen der damals schon legendären Bessie Smith (so sie nicht von ihr geschrieben worden waren) bekannt waren. "If we do this, I have to do it my way", gab die selbstbewußte Endzwanzigerin zu verstehen – und so geschah es. Baker versucht sich in keiner Note als Smith-Kopie, sondern macht die zwölf Songs souverän zu ihren eigenen. Die von Ertegun geladene Mannschaft war im übrigen erlesen: Trompeter Buck Clayton und Tenorman Paul Quinichette zählten bei den drei Aufnahmesessions ebenso zur Stammbesetzung wie die Rhythmussektion aus Pianist Nat Pierce, Gitarrist Danny Barker, Bassist Wendell Marshall und Drummer Joe Marshall; dazu kamen noch alternierend die Posaunisten Vic Dickenson, Jimmy Cleveland und Urbie Green sowie Sahib Shihab bzw. Jerome Richardson am Baritonsax – allesamt Veteranen, die die Swing-Ära (etwa in den Bands von Ellington, Hampton oder Cab Calloway) mitgeprägt hatten. Und die wußten, wie man auf eine so intensive Stimme wie die LaVern Bakers reagiert, wie man an ihren solistischen Beiträgen hört. Was letztlich herauskam, war ein Album, das zwar für Baker nicht ganz typisch ist, aber trotzdem nicht selten als ihr bestes bezeichnet wird… – Speakers Corner brachte den Klassiker nun in gewohnt hoher und puristisch-analoger Qualität zurück! (1958/2018)

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