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Label/AN: Rhino / Atlantic / Atlantic1259
Format: LP 180g
Es ist ein wenig wie bei Nat "King" Cole: Man sieht immer nur den Sänger. Aber auch Ray Charles war ein formidabler Pianist, dessen Fähigkeiten weit über Blues und Soul hinausgingen. Zumindest in seiner früheren Karriere hat er das zum Glück auch auf Schallplatte dokumentiert. Eine der besten dieser ziemlich raren Platten ist diese, die den Meister in kleinen (Trio) wie größeren Besetzungen zeigt, letztere übrigens von seinem guten Freund aus den formativen Jahren: Quincy Jones! Trompeter Joseph Bridgewater und natürlich Rays Lieblingssaxophonist David "Fathead" Newman spielen weitere Hauptrollen, vor allem aber steht natürlich Charles' sagenhaft präzises Klavierspiel im Mittelpunkt. Immer wieder beeindruckend zu hören, wie er aus "Black Coffee" eine exakt geformte Jazz-Skulptur macht. Fraglos hätte er eine sehr ansehnliche Karriere auch ganz ohne Gesang aufbauen können…! Schade, daß es von solchen LPs nur so wenige in seiner Diskographie gibt… – Klanglich sehr gelungene Rhino-Reissue, von den analogen Mastern geschnitten von Doug Sax! (1957/2010)
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