0Artikel
€ 0,00Betrag
» erweiterte Suche
» erweiterte Suche ausblenden
Artist auch in Rezensionen suchen
- alle Musikstile - POP - POP NEU (405) - POP A-Z (3452) JAZZ - JAZZ NEU (102) - JAZZ A-Z (1031) KLASSIK - KLASSIK NEU (62) - KLASSIK A-Z (510) AUDIOPHILES - AUDIOPHILES NEU (133) - AUDIOPHILES POP (680) - AUDIOPHILES JAZZ (668) - AUDIOPHILES KLASSIK (332) AUDIOPHILE CDs - NEUHEITEN (56) - POP (221) - JAZZ (197) - KLASSIK (149) EINZELSTÜCKE - KLASSIK (102) - JAZZ (3) - POP (38) ANTIQUARIAT - POP (77) - JAZZ (7) - KLASSIK (98) ZUBEHÖR (28)
- alle Formate - CD LP 12"/10" 7" Buch Zubehör
Telefonbestellung
« zurück zur Übersicht »
Weitere Werke:Friedrich Smetana: Die Moldau
Weitere Interpreten:Berliner Philharmoniker, Dirigent: Herbert von Karajan
Label/AN: Hi-Q Records / EMI / HIQLP016
Format: LP 180g
Man kann sagen, was man will: Herbert von Karajan hatte ein eigenes musikalisches Konzept, das er konsequent umzusetzen wußte; das vielleicht nicht immer den Geist des Komponisten traf, aber fast immer zu ästhetisch überzeugenden Ergebnissen führte. Seine erste von etlichen Stereo-Einspielungen der "Neuen Welt" ist dafür fast ein Paradebeispiel: Der Tscheche Karel Ancerl hatte ebenso wie der Ungar Istvan Kertesz in jenen Tagen eine Einspielung des populären Werkes veröffentlicht, die der Seele des böhmischen Komponisten sicher näher war. Dennoch: Die typische Klangschönheit in den lyrischen Passagen, fast weihevoll; die schiere Kraft der Bläsertuttis – man kommt nicht umhin, ihm Recht zu geben, obwohl man weiß, daß es wahrscheinlich ganz anders gemeint ist… Für die "Moldau" gilt im Grunde das Gleiche: Majestätischer ist sie nie geflossen, und das von der Quelle ab! Nicht nur Ferenc Fricsay legte das ganz anders an, und doch: Man ist fasziniert von der fast wagnerschen Wucht; und daß es ausgerechnet hier tatsächlich Parallelen zu bestimmten Instrumentalpassagen im "Ring" gibt, fällt wohl in keiner anderen Einspielung auf…! Faszinierend, immer wieder. – In klanglicher Hinsicht ist die Walter Legge-Produktion, aufgenommen in der Berliner Grunewaldkirche um den Jahreswechsel 1957/58, sowieso über jeden Zweifel erhaben. (1958/2012)
» Mehr von Antonin Dvorak