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Johann Sebastian Bach

Trio-Sonate BWV 530 u.a.

Weitere Interpreten:
Chris Thile, Mandoline / Yo-Yo Ma, Cello / Edgar Meyer, Kontrabass

Label/AN:
Nonesuch / 5589331

Format: 2 LP

26,00 €

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Rezension:

Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis, sagt der Volksmund. Nun, Yo-Yo Ma ist außen vor, der Cellist bewegt sich schließlich auf vertrautem Terrain (das er freilich bekanntermaßen gerne verläßt). Auf Chris Thile und Edgar Meyer läßt sich das Sprichwort aber auch kaum anwenden: Der eine ist der beste Bluegrass-Mandolinist seit David Grisman, der andere das Pendant dazu am Bass, und beide haben ihre Eislauf-Fähigkeiten schon beeindruckend unter Beweis gestellt, beide mit Werken Johann Sebastian Bachs: Thile mit einer Mandolinen-Fassung der Solosonaten und -Partiten für Violine, Meyer spielte auf seinem Instrument die Cello-Suiten ein. Hier nun gehen die Bearbeitungen etwas tiefer; die einleitende Triosonate etwa ist eigentlich ein Orgelwerk (wurde aber schon oft für Kammerensembles gesetzt). Es folgen Auszüge aus dem "Wohltemperierten Klavier", der "Kunst der Fuge" und sogar einigen Vokalwerken (fabelhaft: "Wachet auf, ruft uns die Stimme"!), dazu die dritte der Sonaten für Viola da Gamba. Da alle drei Musiker die Begeisterung und das Gefühl für die Musik Bachs eint, nimmt man die ungewöhnliche Besetzung jedoch bald gar nicht mehr als solche wahr. Und freut sich nur an den neuen Aspekten und Klangfarben, die sie ermöglicht – und an der wunderbaren Polyphonie dieser Musik, die hier besonders deutlich zu Tage tritt… Ein absolut begeisterndes Bach-Erlebnis, das jeden Novelty-Verdacht im Keim erstickt. (2017)

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