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Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 3 „Eroica“

Weitere Interpreten:
Staatskapelle Dresden - Dirigent: Franz Konwitschny

Label/AN:
Eterna Edition / 820001

Format: LP 180g, mono

19,00 €

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Rezension:

Vor allem in den alten Bundesländern entspricht der Ruf des Dirigenten Franz Konwitschny (1901-1962) nicht seiner Bedeutung. Denn als er überraschend auf einer Konzertreise in Belgrad starb, hinterließ er nicht nur im Musikleben der damaligen DDR eine nicht zu schließende Lücke. Konwitschny war schließlich international aktiv gewesen (1959, im Entstehungsjahr dieser Aufnahme, hatte er etwa einen gefeierten „Ring“-Zyklus in London geleitet). Ein Anti-Star am Pult, ein echter Diener der Musik. Man hört es seinen Aufnahmen an, natürlich auch dieser: Keine Manierismen, keine Effekte welcher Art auch immer. Die Tempi dieser „Eroica“ sind erstaunlich langsam, doch Konwitschny lotet dabei emotionale Tiefen aus, die für äußerste Spannung sorgen. Konwitschny ist weder ein Romantiker wie Furtwängler, noch ein Modernist wie Scherchen oder Leibowitz. Sein Weg der Beethoven-Interpretation findet aber auch nicht zwischen diesen Polen statt, sondern ist ein offensichtlich eigener – und eröffnet somit wieder neue Perspektiven auf das Werk. Unbedingt eine Einspielung, die man kennen(lernen) sollte… In Zusammenhang mit genau dieser LP kommt natürlich noch der Schallplatten-Geschichts-Aspekt hinzu: Dies nämlich – die Nummer deutet darauf hin – war die allererste Vinyl-LP der DDR! (1959/2008)
 

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