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Aaron Rosand (Violine)

Hebraic Legacies

Weitere Interpreten:
John Covelli, Klavier

Label/AN:
Cisco / Audiofon / ADF2033

Format: LP 180g

29,00 €

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Rezension:

Das Label ist uns wohlbekannt: Der deutsche Vetriebspartner von Audiofon war viele Jahre lang die Firma Connaisseur, damals noch von meinem Vater geleitet. Das Label war bekannt für hervorragende Aufnahmetechnik, kombiniert mit dem musikalischen Verständnis und Anspruch seines Chefs Julian H. Kreeger. Der Pianist Nelson Freire und der Geiger Aaron Rosand sind nur zwei der durchaus namhaften Musiker, die gerne und lange auf Audiofon veröffentlichten. Rosand, einer der bedeutendsten Violinisten des 20. Jahrhunderts und einer der letzten aktiven Vertreter der romantischen Geigenkultur, spielt hier ein Programm jüdischer Komponisten mit entweder religiösem oder folkloristischem Bezug zur jüdischen Kultur. Max Bruchs „Kol Nidrei“  etwa, in der selten gehörten Originalversion für Violine und Klavier, Ernest Blochs „Baal Shem“, sowie Unbekannteres und möglicherweise noch nie Eingespieltes wie Abraham Goldfadens „Roshinkes mit Mandelen“ oder die drei Stücke von Joseph Achron, seinerseits ein gefeierter Violinvirtuose des frühen 20. Jahrhunderts. Traumhaft schöne Musik, in denkbar bester Ausführung. Wir danken für diese Vinylpremiere und wünschen uns in aller Bescheidenheit mehr davon… zumal Kammermusik ja auf dem audiophilen Markt nicht eben stark vertreten ist… (1990/2007)

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