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Weitere Interpreten:London Symphony Orchestra, Dirigent: Ataúlfo Argenta
Label/AN: Original Recordings Group / Lond / ORG104
Format: 2 LP 180g, 45 UPM
"Does recorded sound get any better?", so überschreibt Michael Fremer seine Rezension zu dieser Reissue auf musicangle.com. Eine rhetorische Frage, natürlich. Denn wirklich besser kann's nur noch im Konzertsaal klingen: Was hier an Dynamik und Bühnenabbildung gegeben wird, ist atemberaubend – und für unsere heutige Technologie auch noch ziemlich beschämend, denn die Aufnahme zählt zu den frühen Stereo-Meilensteinen und fand um den Jahreswechsel 1956/57 statt… Wie schön, daß in jenen Tagen klangliche Exzellenz so oft mit musikalischer Brillanz einherging – so auch hier! Zwar ist mit Ausnahme von Granados' "Andalusia", dem fünften seiner "Spanischen Tänze", kein Werk von einem Spanier komponiert: Emmanuel Chabrier ("España"-Rhapsodie) stammt aus der Auvergne, Moritz Moszkowski (Spanische Tänze 1-6) stammt aus dem fernen Breslau und für Nicolai Rimsky-Korsakov ("Capriccio Espagnol"war die iberische Halbinsel eine halbe Welt entfernt. Doch was den Werken an Authentizität fehlen mag, ergänzt der Spanier Argenta – und überträgt dies auf sein britisches Orchester! Fraglos eines der Glanzstücke des frühen Decca-Kataloges (SXL 2020 bzw. London CS 6006); der ORG-45-UPM-Umschnitt ist allen bisher erschienenen Vinylausgaben um mehr als eine Nasenlänge voraus! Für die Länge des Programms genügten übrigens drei LP-Seiten. Doch anstatt die vierte blank zu belassen, schnitt Bernie Grundman die erste Seite ein weiteres Mal – mit Recht vermutend, daß man in Anbetracht der Häufigkeit, mit der man jene abspielen wird, einen gleich mitgelieferten Ersatz gut wird brauchen können! (1958/2011)
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