0Artikel
€ 0,00Betrag
» erweiterte Suche
» erweiterte Suche ausblenden
Artist auch in Rezensionen suchen
- alle Musikstile - POP - POP NEU (405) - POP A-Z (3452) JAZZ - JAZZ NEU (102) - JAZZ A-Z (1031) KLASSIK - KLASSIK NEU (62) - KLASSIK A-Z (510) AUDIOPHILES - AUDIOPHILES NEU (133) - AUDIOPHILES POP (680) - AUDIOPHILES JAZZ (668) - AUDIOPHILES KLASSIK (332) AUDIOPHILE CDs - NEUHEITEN (56) - POP (221) - JAZZ (197) - KLASSIK (149) EINZELSTÜCKE - KLASSIK (102) - JAZZ (3) - POP (38) ANTIQUARIAT - POP (77) - JAZZ (7) - KLASSIK (98) ZUBEHÖR (28)
- alle Formate - CD LP 12"/10" 7" Buch Zubehör
Telefonbestellung
« zurück zur Übersicht »
Weitere Werke:Henri Wieniawski: Concerto No. 2 in D Minor
Weitere Interpreten:Michael Rabin, Violine / Philharmonia Orchestra, Dirigent: Sir Eugene Goossens
Label/AN: Testament / Capitol / SP8534
Format: LP 180g
Unabhängig davon, daß man die ebenfalls gloriose Einspielung des zweiten Wieniawski-Konzertes gar nicht anders bekommt und ebenso wenig auf das Glasunow-Konzert verzichten wollte, mit der die frühere Aufnahme von Paganinis opus 6 aus dem Jahre 1955 gekoppelt ist: Es ist beinahe unmöglich, sich zwischen den beiden Aufnahmen zu entscheiden. Dem 19jährigen Jungvirtuosen gelang (interessanter- und überraschenderweise!) die rundere, homogenere, organischere Version – die fraglos strahlendere ist indes diese zweite des Jahres 1959, und das ist keineswegs nur auf den Stereo-Klang zurückzuführen. Es ist, als habe der 23jährige gewußt, daß er nie wieder ein Tonstudio betreten würde: Das ist nicht nur ein Funkeln; nicht nur sein Spiel, der ganze Mensch scheint innerlich zu glühen. Es gibt noch spätere Dokumente, Livemitschnitte und Fernsehauftritte, die den psychisch labilen Rabin immer noch auf höchstem Niveau portraitieren. Was auf dieser Capitol-LP festgehalten wurde, war dennoch ein besonderer Gipfelpunkt – nicht nur in Rabins Diskographie, sondern in der Geschichte des Violinspiels insgesamt. (1960/1996, Pressung aktuell)
» Mehr von Nicolo Paganini