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Weitere Werke:Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 36 "Linzer"
Weitere Interpreten:Concertgebouw Orchester, Dirigent: Eugen Jochum
Label/AN: Speakers Corner / Philips / PHS2991
Format: 2 LP 180g
Mit Bruckners Siebter debütierte der junge Eugen Jochum einst (in München, anno 1926); eine besonders enge Beziehung zum Werk des großen österreichischen Romantikers zieht sich durch seine ganze lange Dirigentenlaufbahn – und er war der erste, der dessen Symphonien komplett für die Schallplatte einspielte, zwischen 1959 bis 1967. Ziemlich genau in der Mitte lag vorliegende Aufnahme der Fünften, die ihre besondere Atmosphäre dem Umstand zu verdanken hat, daß man hier eine tatsächliche Aufführung an einem nicht alltäglichen Ort mitschneiden konnte, nämlich in der Benediktinerabtei zu Ottobeuren anläßlich derer 1200 Jahr-Feier. Das monumentale Werk mit seinen gewichtigen Bläsereinsätzen erhält ob der besonderen Raumakustik eine ganz eigene, beinahe überirdische Wirkung… Bemerkenswert an diesem Album ist freilich auch die Kopplung Bruckner/Mozart; zwei musikalische Welten, die kaum weiter auseinander liegen könnten. Daß Bruckner mal Domorganist zu Linz war und Mozarts Sechsunddreißigste hundert Jahre früher daselbst entstand, führt die Werke nicht enger zusammen (zumal Bruckners Linzer Jahre zur Zeit der Fünften längst hinter ihm lagen); dennoch: Die Kombination ist faszinierend! Denn Eugen Jochum erweist sich gerade bei dieser Einspielung als kongenialer Mozart-Dirigent, seinem Image als Spezialist für mystisch-verklärte Spätromantik so gar nicht entsprechend: Der Kontrast überrascht (und erfreut) immer wieder… – Hatte die Originalpressung gerade bei den Bläsern ihre problematischen Stellen, so zeigt das Speakers Corner-Mastering, daß dies wohl nicht an der Aufnahme als solcher lag: Fabelhaft! (1964/2011)
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