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Miroslav Vitous

Infinite Search

Label/AN:
Pure Pleasure / Embryo / SD524

Format: LP 180g

28,00 €

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Rezension:

Ein Stipendium hatte den zuvor am Prager Konservatorium studierenden Ausnahme-Bassisten ans Berklee College Of Music in Boston gebracht – es dauerte nicht lange, bis die amerikanische Jazzwelt auf den jungen Tschechen aufmerksam wurde, und wer ihn hörte, wollte mit ihm spielen – von Clark Terry bis Miles Davis. Insofern ist es vielleicht doch kein so großes Wunder, daß ein Nichtamerikaner bei seinem Debüt als Leader etliche der hellsten Sterne der gerade erst entstandenen Fusion-Szene in seiner Band vereinigte: Joe Henderson, John McLaughlin, Herbie Hancock und Jack DeJohnette (bei der Schlußnummer "Epilogue" saß Joe Chambers am Schlagzeug); Herbie Mann produzierte das Album. Vitous' Kontrabass ist über weite Strecken tatsächlich das führende Instrument, was ungewöhnlich ist – doch angesichts der Art, wie der Mann das Instrument einsetzt, schnell schlüssig wirkt. Großartig etwa zu hören, wie Hancocks E-Piano Vitous im Titelstück bei seiner Suche überall hin folgt! Doch konnte man hier nur nicht nur viel Neues über die Möglichkeiten des Basses im Jazz lernen – "Infinite Search" ist eines der grundlegenden Schlüsselalben des Fusion Jazz. Was angesichts der Zeit und der Besetzung kaum überraschen sollte… (1969/2016)

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