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Jean Sibelius

Symphonie Nr. 5 / Finlandia

Weitere Interpreten:
Philadelphia Orchestra, Dirigent: Herbert von Karajan

Label/AN:
HiQ Records / EMI / HIQLP010

Format: LP 180g

22,00 €

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Rezension:

Ursprünglich 1914 begonnen und ein Jahr später anläßlich des 50. Geburtstages des Komponisten uraufgeführt (der in Finnland wie ein Nationalfeiertag begangen wurde), überarbeitete Jean Sibelius diese Symphonie zweimal; die Endfassung stammt aus dem Jahre 1919. In dieser Zeit wurde die Symphonik buchstäblich umgekrempelt: Strawinsky und Schönberg erfanden gänzlich neue Tonsprachen, die die Spätromantiker plötzlich buchstäblich alt aussehen ließen. Sibelius war diese Problematik durchaus bewußt (sie führte auch letztlich zu seinem Schweigen für die letzten 30 Jahre seines Lebens). Seine "Fünfte" (die die populärste seiner sieben Symphonien werden sollte) trägt dem auf ganz eigene Art Rechnung: In einer für die Zeit ungewöhnlich schlanken Instrumentierung ebenso wie in einer formalen Freiheit (das Werk entfernt sich ausgesprochen weit von der klassischen Sonatenhauptsatz-Form). In vielen schwebenden Klangflächen, vor allem aber im mächtigen Finale zeigt sich die Meisterschaft des Harmonikers Sibelius. Die differenzierten Klangfarben des Werkes machen es zum idealen Spielfeld für den Ästhetizisten Karajan; vor allem die detailliert ausgearbeiteten Streicher lassen diese (von einer vorzüglichen "Finlandia" bereicherten) 1960er EMI-Einspielung (Originalnummer SAX2392) trotz reichlicher und hochkarätiger Konkurrenz immer noch zu den favorisierten zählen – zumal die Kingsway Hall-Aufnahme auch in klanglicher Hinsicht seither kaum übertroffen wurde! (1961/2011)

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