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Weitere Interpreten:London Symphony Orchestra - Dirigent: Kenneth Alwyn
Label/AN: Speakers Corner / Decca / SXL2001
Format: LP 180g
Natürlich mußte die britische Decca ihre Stereo-Serie mit einem Knalleffekt einleiten – schließlich galt es, den klanglichen Vorsprung aus der Mono-Ära ins Stereo-Zeitalter zu transportieren. Nun, wenn man’s mit einer Klassik-LP richtig krachen lassen will, gibt’s eigentlich nur eins: 1812. Der junge Sadler’s Wells- und Covent Garden-Dirigent Kenneth Alwyn hatte die Leitung über das Spektakel, dem mit dem Capriccio Italien und dem Slawischen Marsch die anderen beiden Schlachtrösser des größten russischen Romantikers zur Seite gestellt wurden. Musikalischer Höhepunkt ist sicherlich das letzte der drei Werke – wobei Alwyn einen ausgezeichneten Job macht bei dem schwierigen Unterfangen, die auf kaum mehr als Effekt abzielende „Ouvertüre“ lebendig und spannend zu gestalten… – In klanglicher Hinsicht ist die Mission in jedem Falle voll gelungen, der Startschuß (im wahrsten Sinne!) für die SXL-Serie war geglückt. (1958/1993)
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