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Label/AN: Sub Pop / SP717
Format: LP
Das Mädchen-Quintett plus männlichem Schlagzeuger kommt aus São Paulo – und ist somit die erste südamerikanische Band auf Sub Pop. Wo ihr roher Artschool-Electro-Punk aber bestens hinpaßt. Denn das Vorzeige-Underground-Label stand schließlich schon immer für Erneuerung von unten – und CSS räumen auf. Erstmal ziehen sie sich selbst durch den Kakao („CSS SUXXX“), dann treffen sie Paris Hilton und skandieren „Music Is My Hot Hot Sex“ (endlich der Song, der John Miles’ Schmachtfetzen vom Platz fegt). Dabei gehen die Damen ziemlich atemlos vor; der ganze Spuk ist denn auch nach nur etwas mehr als einer halben Stunde vorbei. Ganz verflucht cool, das Ganze. Und was bedeutet der Bandname? Auf gut deutsch: Die Nase voll vom sexy sein. Das ist denn auch das einzige, was man dieser Band wirklich nicht abnimmt… (2006)
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