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Igor Strawinsky

Petruschka

Weitere Interpreten:
Orchestre de la Suisse Romande - Dirigent: Ernest Ansermet

Label/AN:
Speakers Corner / Decca / SXL2011

Format: LP 180g

25,50 €

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Rezension:

Es ist dies bereits die dritte Petruschka-Aufnahme des Schweizer Dirigenten für Decca - beide Vorgänger (1946 und, wegen der Einführung der Langspielplatte, 1950) waren in ihrer Zeit audiophile Schaustücke par excellence. Es war daher naheliegend, daß das Label Ernest Ansermet für das stereophone Startprogramm ein weiteres Mal bat, das neben dem „Frühlingsopfer“ wohl bekannteste Strawinsky-Ballett aufzunehmen. Ein kluger Entschluß. Denn, wiewohl die beiden früheren Aufnahmen – den richtigen Tonabnehmer vorausgesetzt – auch heute noch ihre verblüffende Wirkung entfalten können, so ist doch letztlich diese hier als Ansermets definitive in die Schallplattengeschichte eingegangen. Was zum einen an einer bis zum heutigen Tage nicht mehr verbesserten Aufnahmetechnik liegt, zum anderen natürlich daran, daß außer Pierre Monteux (dem in diesem Falle das Verdienst der Uraufführung zuteil wird) kein anderer Dirigent so nah am ‘Original’ war: Ansermet hatte in den Zehner-Jahren des 20. Jahrhunderts während seiner Tätigkeit am Russischen Ballett in Paris schließlich eng mit seinem Freund Strawinsky zusammengearbeitet. Diese Nähe zum Werk hört man auch seiner letzten Aufnahme des „Petruschka“ (die russische Variante des Puppenkaspers) an: Die sagenhafte Farbvielfalt des Werkes konnte kaum jemand so wiedergeben wie Ernest Ansermet. Und es ist nur konsequent, daß es sich bei dieser Wiederauflage auch um eine der frühesten Speakers-Corner - Reissues aus dem Decca-Katalog handelt! (1958/1993; Pressung aktuell)

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