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Santana

Africa Speaks

Label/AN:
Concord / 7209085

Format: 2 LP 180g

30,00 €

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Rezension:

"Santana IV" war 2016 eine erfreuliche Rückkehr zu den Ursprüngen der Band. "Africa Speaks" ist weit mehr als das: Es ist das Santana-Album, auf das man nicht mehr zu hoffen gewagt hatte. Ein Album, das einerseits die Kernkompetenzen der Band, also die Rhythmik ebenso wie die Gitarrenkunst ihres Chefs, ausstellt; das aber andererseits jenes visionäre Element enthält, welches man auf Band-Platten wie "Caravanserai" wahrnahm, mehr noch auf Carlos Santanas Kooperationen mit John McLaughlin oder Alice Coltrane! Kaum zu sagen, wann Santana-Musik zum letzten Mal so aufregend klang, so neu und spontan. Wann man zum letzten Mal so sehr mit beiden Ohren bei einem Santana-Solo an des Meisters Fingern hing, über unerwartete Wendungen staunend. Man weiß es nicht. Ebensowenig weiß man, welchen Anteil wohl Rick Rubin daran hat, der Magier unter den Produzenten, der durch seine bloße Anwesenheit in Routine erstarrte Stars von allen Verkrustungen zu befreien vermag. Wer hohe Anteile hat, ist indes klar: Santanas Ehefrau Cindy Blackman ist eine unglaubliche Schlagzeugerin, immer wieder; und die Entscheidung für die Spanierin Buika als Leadsängerin zählt sicherlich zu den besten in der langen Bandgeschichte! Aber auch der Rest der Band wächst bei Santanas später Hommage an die afrikanischen Wurzeln der lateinamerikanischen Musik immer wieder über sich hinaus; jeder Beitrag ist substanziell; das Timing unfehlbar. Die frühen Alben der Band gehören zum ewigen Kanon der Pop-Historie, und natürlich war und ist die Musik darauf phantastisch. In der kompletten Diskographie seit 1969 irgendein Album zu finden, daß so spannend ist wie dieses hier, dürfte indes schwierig sein. Wer's nicht glaubt: Selber hören. (2019)

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