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Ludwig van Beethoven

Die fünf Klavierkonzerte

Weitere Interpreten:
Krystian Zimerman, Klavier / London Symphony Orchestra, Dirigent: Sir Simon Rattle

Label/AN:
Deutsche Grammophon / 4839975

Format: 5 LP 180g, Box

79,50 €

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Rezension:

Es war eine der schmerzvollsten Absagen des Coronajahres: Das Marathonkonzert mit allen fünf Klavierkonzerten in der Besetzung Zimerman/Rattle hätte einer der Höhepunkte des Beethoven-Jubiläums werden sollen. Stattdessen wurden die Konzerte dann aber immerhin an drei Abenden aufgenommen, mit minimalem Publikum, und gestreamt. Für die Nachwelt war es vielleicht sogar besser so; immerhin waren die Musiker so auch noch beim fünften Konzert ausgeruht. Die Partnerschaft des polnischen Pianisten mit Sir Simon ist bekanntlich erprobt; Rattle selbst sagte unlängst dazu, daß er Zimerman nicht einmal ansehen müsse; es herrsche blinde Einigkeit über Atmung, Phrasierung, Dynamik. Tatsächlich wird man hier Zeuge einer dieser seltenen symbiotischen Beziehungen zwischen Solist und Dirigent/Orchester. Vor allem die frühen Konzerte glänzen durch Klarheit, Eleganz und (kein Widerspruch) auch Verspieltheit: Man hört hier nicht nur den Einfluß Haydns, sondern auch den Mozarts. Die langsamen Sätze sind wundervoll lyrisch, doch das große Drama findet selbstverständlich auch statt. The Times sprach von einer "glücksseligen Partnerschaft" und von "history in the making"; andere Kritiken waren nicht weniger euphorisch. Exemplarisch mag man das Adagio aus dem zweiten Konzert hervorheben, ein Werk, das der Komponist selbst nicht für eines seiner besten hielt. Aber er kannte ja auch diese Aufnahme nicht… Die man nun wohl mitnennen muß, wenn es um die besten Gesamteinspielungen der Beethoven-Konzerte geht. Und damit es nicht unerwähnt bleibt: So viele Aufnahmen man vom fünften Konzert auch besitzen mag, diese hier braucht man. (2021)

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