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Eric Bibb

Painting Signs

Label/AN:
Pure Pleasure / PPAN004

Format: 2 LP 180g

42,00 €

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Rezension:

Es gibt in seiner Generation wohl niemanden, der die Tradition des „warmen“ akustischen Blues (im Gegensatz zum „bissigen“), für die Namen wie etwa Reverend Gary Davis oder Mississippi John Hurt stehen, in so angenehmer Weise fortführt und -entwickelt wie Eric Bibb. „Painting Signs“, auf CD im Jahre 2001 erschienen und nun erstmals auf Vinyl vorliegend, war und ist ein Glanzlicht in Bibbs Schallplattenkarriere: Immer schon verschmolz er Elemente aus Gospel, Folk und Soul mit dem Blues zu seinem eigenen Stil; so konsequent und gelungen wie hier hatte man es aber noch nicht gehört (was angesichts der ausgezeichneten Vorgänger, auf Vinyl bei Opus 3 verlegt, durchaus etwas heißen will). Das ist vor allem der abwechslungsreichen Instrumentierung zu verdanken: Neben Mandoline, Klavier (toll: Janne Petersson!) und Akkordeon darf da auch mal ein kompletter Gospelchor auftreten – und, welch Tabubruch, eine Rockband. Im letzten Song, einer Liveaufnahme von einem kanadischen Folk-Festival, gibt es gar einen Gast-Leadsänger – ein gewisser Wilson Pickett! Da bleibt natürlich kein Auge trocken. Trotzdem ist der heimliche Höhepunkt des Albums ein anderer: Nämlich eine einfühlsame Version von Jimi Hendrix’ „Angel Eyes“, nur mit Klavierbegleitung. Man fragt sich wirklich, warum man bei Opus 3 ausgerechnet dieses Album ausgelassen hat – doch Pure Pleasure haben den Job sicherlich nicht schlechter gemacht… (2001/2007)

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