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Steve Gunn

The Unseen In Between

Label/AN:
Matador / OLE13091

Format: LP

23,50 €

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Rezension:

Der Brooklyner, auch als Mitglied von Kurt Viles Band The Violators Indie-Insidern ein Begriff, hat schon mehr exzellente Alben gemacht, als die meisten auf dem Zettel haben dürften; ohne Kooperationen kommen wir mit diesem hier auf immerhin 15 Solowerke seit 2007. Das zweite für das Matador-Label aber ist ein gewaltiger Schritt nach vorne. Sehr schnell fällt auf, daß Gunn hier nicht mehr nur auf seine Picking-Kunst und sein Songwriting-Talent vertraut, sondern auch seiner Stimme, jenem sehnenden, tiefen Tenor, gerade noch kein Bariton. Produzent James Elkington hat diese Stimme gezielt ins Zentrum seiner elegischen, dabei aber nie zu dick aufgetragenen Klangästhetik gemacht. Sie nimmt den Hörer schon im Opener "New Moon" gefangen, um ihn in den folgenden acht Songs nicht mehr loszulassen. Folk, Blues und Psychedelia sind die Eckpfeiler, man kann an den Bert Jansch der frühen 70er denken oder an Jackson Browne, durchaus auch an Springsteen (entschleunigt, aber Gunns Art des Storytelling ist durchaus verwandt) oder an die eine oder andere Shoegaze-Band der späten 80er (die Atmosphäre). Aber es ist diese Stimme, die Gunns Musik zu etwas Einzigartigem macht – und dieses Album zu einem ganz großen Meisterwerk des Singer/Songwriter-Genres. (2019)

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