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Bob Dylan

Love And Theft

Label/AN:
Mobile Fidelity Sound Lab / MFSL2489

Format: 2 LP 180g, 45 UPM

70,00 €

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Rezension:

"I used to care, but things have changed." Mit diesen Worten hatte Bob Dylan im Jahr zuvor der Gegenwart den Rücken gekehrt (und für den Titelsong zu Curtis Hansons Film "Wonder Boys" auch noch einen Oscar mitgenommen). Auf "Love And Theft" wurde entsprechend die alte Kunst des Songwritings vorgeführt; die Geister, die hier beschworen werden, heißen Robert Johnson und Sonny Terry, Charlie Christian und Django Reinhardt, Chuck Berry und Buddy Holly. Trotziger Rock'n'Roll, staubiger Blues und lässiger Swing. Dylans Stimme dazu ist ein entschlossenes Knarzen und Knören, dabei kaum zu übertreffen in seiner Ausdrucksfähigkeit (der wohl einzige Kollege, der ein vergleichbares Kunststück fertigbrachte, ist Leon Redbone). Indes: "Love And Theft" ist rückwärtsgewandt, aber es ist nicht nostalgisch. Es war und ist ein Gegenentwurf zur aktuellen Lage der Dinge, nicht ohne Zorn. Was wir allerdings damit anfangen, bleibt allein uns überlassen. Die Zeiten des Missionierens sind vorbei. – Hier funktioniert der 45er-Umschnitt ohne "Bequemlichkeitsverlust": Auch die 33er-Originalpressung hatte pro Seite nur drei Songs mit maximal 17 Minuten Spielzeit zu bieten. Reiner klanglicher Mehrwert mithin. Allerdings ist die Erstauflage (insgesamt liegt die Limitierung bei 3000) auch schon wieder beim Label vergriffen; mal sehen, wieviele wir bekommen… (2001/2020)

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