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Frazey Ford

U Kin B The Sun

Label/AN:
Arts & Crafts / AC181LP

Format: LP

19,50 €

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Rezension:

Wo fängt man an? Bei Fords sensibler Gesangsdarbietung, bei den so zwingenden wie dezenten Southern Soul-Grooves, bei Phil Cooks perfekt gesetzten Orgel-Akzenten, bei Craig McCalls unaufdringlichen Gitarren-Fills? Gründe für Begeisterung gibt es hier so viele. Beginnen wir doch einfach mit der Rhythmus-Sektion: Bassist Darren Paris und Drummer Leon Power sind ein vorzügliches Gespann, der Groove, den sie erschaffen, hält jedem Vergleich stand. Muß er auch, denn auf ihrem letzten Album (sechs Jahre ist das schon wieder her!) ließ Ford sich bekanntlich von der legendären Hi Rhythm Section begleiten. Wer in solchen Fußstapfen besteht, kann nicht genug Anerkennung bekommen. Doch wie gesagt, der Rest der Band ist nicht minder stark: Musicianship auf höchstem Niveau hört man hier allenthalben, und niemand spielt sich je in den Vordergrund. Das würde den zerbrechlichen Zauber von Fords Songs auch sofort zerstören. Man denkt (nicht zum ersten Mal) an große Kolleginnen, an Carole King, Laura Nyro, Rickie Lee Jones. Doch die Subtilität, mit der Ford und ihre Band die altbewährten Stilmittel anwenden und umsetzen, ist wohl einzigartig. Das Cover lädt dazu ein, es als Allegorie zu verstehen: Es ist, als würde Fords Stimme in der Musik baden, oder besser schwimmen. Es ist ein Gefühl von Schwerelosigkeit in diesen Songs. Die übrigens einer wie der andere große Songwriting-Meisterschaft verraten. Alles perfekt. Wirklich alles: Das Mastering stammt tatsächlich von Bernie Grundman…! (2020)

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