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Pedro Soler & Philippe Mouratglou

Rumores de la Caleta – Albéniz & le Flamenco

Label/AN:
Vision Fugitive / LP313007

Format: 2 LP

32,00 €

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Rezension:

Zwei Großmeister der akustischen Gitarre (mit einem Altersunterschied von fast zwei Generationen) untersuchen das Werk des spanischen National-Komponisten Isaac Albéniz (1860-1909) auf seine Flamenco-Wurzeln. Albéniz zitierte ja nicht nur Melodien und Rhythmen des iberischen Folklore-Schatzes, er übernahm ganze Stücke – und arrangierte sie nach Bedarf für Klavier oder ganzes Orchester. Hier findet nun sozusagen eine Rückführung statt: Die entsprechenden Stücke und Tänze aus Albéniz-Hauptwerken wie "España", "Cantos de España" oder der "Suite espagnole" werden hier wieder auf zwei Gitarren reduziert. Nicht aber auf ihre Ursprünglichkeit – das war auch nicht das Ziel des Experiments, denn dann hätte sich der 78jährige Flamenco-Gott einen anderen Partner ausgesucht. Er wollte aber den Franzosen Philippe Mouratoglou, einen nicht folkloristisch, sondern klassisch geschulten Musiker, der dabei für sein Interesse an stilistischen "Saitensprüngen" bekannt ist. Und um die Begegnung und die Balance zwischen der rohen (dabei technisch natürlich dennoch höchst anspruchsvollen) Flamenco-Spielweise und dem eleganteren, weicheren Ton einer klassischen Gitarre geht es hier letztlich. Der Effekt sorgt immer wieder für neue Blickwinkel auf das Ausgangsmaterial – am spektakulärsten wohl (fast erwartungsgemäß) in der berühmten "Asturias" aus der "Suite Espagnole"… – Farbiges Vinyl mit punktuellen, aber noch tolerablen Oberflächen-Schwächen; die Aufnahme ist hervorragend und die Gestaltung des Klappcovers liebevoll! (2015)

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